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Das sind die Top-Konfliktthemen in Familienunternehmen

IST AUCH IHR THEMA DABEI?

Auf Platz 1 befinden sich Konflikte zwischen der Übergebergeneration, die nach der Übergabe weiterhin im Betrieb verbleibt und dem Nachfolger. Die Gründe hierfür sind vielfältig: oftmals ist die Seniorgeneration noch nicht zur Übergabe bereit, fühlt sich aufs Abstellgleis gedrängt und hat noch keine neue Rolle gefunden. Auch das ist ein Prozess, der viele Gespräche, Klarheit und Wertschätzung erfordert und ua die Würdigung des Lebenswerkes abverlangt. Mit der Nachfolge in Familienunternehmen einher geht meist die Veränderung des Führungsstils, die strategische Neuausrichtung oder des operativen Geschäfts. Hier kann es für die Übergebergeneration oft schwer sein, den Nachfolger Vertrauen zu schenken, loszulassen und neue Wege zu akzeptieren.

Auf Platz 2 der Top Konflikte in Familienunternehmen, knapp hinter Konflikten mit dem Übergeber findet man Konflikte mit den Geschwistern oder weiteren Erben. Auch hier sind die Gründe sehr individuell und haben den Ursprung oftmals in der Kindheit oder zumindest in der Vergangenheit und werden dann sichtbar, wenn es ums Eingemachte geht.

Doch wie Albert Einstein schon sagte, kann man Probleme nicht auf dieselbe Denkweise lösen, wie sie entstanden sind.

Ich führe Sie gerne an Ihr Ziel. In der Mediation werden neue Perspektiven aufgezeigt und gegenseitiges Verständnis gefördert, so kann die Vergangenheit losgelassen und gemeinsam in die Zukunft geblickt werden. Unter meiner Führung werden Lösungen erarbeitet, die den Zusammenhalt in der Familie stärken und das Unternehmen wieder zukunftssicher machen.

Auf Platz 3 der Top Gründe für Konflikte in der Nachfolge von Familienunternehmen sind Streit über die Ablöse und Firmenwert.  Letzterer ist oft stark von der übergebenden Person abhängig, die ja meist nach der Übergabe nicht mehr im Betrieb arbeitet. Weichende Familienmitglieder oder Anteilseigner haben hier meist eine unterschiedliche Herangehensweise. Die Interessen unterscheiden sich meist stark voneinander, was hohes Konfliktpotenzial hervorruft.

Wie man weiß, werden diese Probleme selten wertschätzend ausgetragen und können tiefe Wunden hinterlassen.

Dem zwischenmenschlichen Aspekt wird in der Nachfolge kaum Beachtung geschenkt (der Fokus liegt meist auf dem Finanziellen), ist er doch ein ganz wesentlicher Faktor für den Fortbestand des Unternehmens und der Sicherung des Vermögens.

Weshalb das so ist?

Familienunternehmen stehen für Kraft, Zusammenhalt und Stärke. Sie sind vielseitig und denken in Generationen. Doch bei emotionalen Themen, die Familie und den Betrieb betreffend, prallen oft Welten aufeinander. Manche gehen sogar soweit und behaupten: Familie und Unternehmen verträgt sich nicht. Wie auch immer. Denn auch das ist individuell. Mit Sicherheit kann gesagt werden:

Unternehmer sind es gewohnt Entscheidungen zu treffen. Tagtäglich. Wenn es gegen Ende ihrer Karriere darum geht, über ihre Nachfolge zu entscheiden, greifen bewährte Entscheidungsmuster aber selten. Denn diese Entscheidung ist einmalig. Es gibt keine bewährte Strategie. Aus der Psychologie wissen wir, wie auf hochemotionale Themen oftmals reagiert wird: mit Flucht, Angriff oder Erstarren. Alle drei führen Strategien zu Konflikten, die die Unternehmerfamilie in der Regel ohne externe Hilfe kaum bewältigen kann (mehr zu diesen „bewährten“ Strategien gibt es beim nächsten Mal).

Sie möchten mehr über mich und meine Arbeit erfahren? Hier geht´s zum unverbindlichen Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf Sie.

 

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