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Lösungen kosten Geld. Konflikte noch mehr.

Für welches Investment entscheidest du dich?

In Familienbetrieben kracht es regelmäßig. Es prallen private und berufliche Belange aufeinander, da ist einiges an Reibungspotenzial vorhanden. Vor allem der Nachfolgeprozess ist ein Hochemotionaler der viele schlummernde Spannungen an die Oberfläche bringt und in den seltensten Fällen wie das „Daily Business“ über die Bühne geht. Wie denn auch, immerhin gibt es dazu in der Familie keinerlei Erfahrungswerte. Soweit nichts Neues.

In meinem Beitrag letzte Woche habe ich darüber geschrieben, dass Konflikte Kosten verursachen. Kosten in Form von Kapital, Energie, aber vor allem kosten ungelöste Konflikte (Lebens-)Zeit und vielleicht ist auch das eine oder andere graue Haar so entstanden. Wer weiß das schon.

Wie auch immer. Klienten berichten mir immer wieder wie froh sie doch sind, sich für die Nachfolgemediation entschieden zu haben. Nicht zuletzt da sie sich durch die professionelle Konfliktbegleitung auch kostengünstiger durch den Nachfolgeprozess gekommen sind.

Kostengünstiger? Ja, du hast richtig gelesen – denn Konflikte kosten – und zwar richtig viel. Nicht nur Geld (siehe unten), auch Energie und Zeit (Lebenszeit!). Zeit, Energie und Geld das du in dein Daily Business – in die Zukunft des Familienbetriebs – deine Familie und deine Freizeit investieren kannst.

Unter Konfliktkosten werden im Übrigen Kosten verstanden, die durch unterschiedliche Interessen, Wertvorstellungen oder Zielsetzungen verursacht werden. Ein Streit im Familienbetrieb lässt die Produktivität überdurchschnittlich sinken und die Kosten explodieren. Konflikte vernichten Leistungsfähigkeit und Kapital.

Die Konfliktkostenstudie von KPMG besagt, dass 30-50 % der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht werden.

Besonders spannend ist mMn in diesen Zusammenhang auch, dass ca. 25 % des Umsatzes von der Kommunikationsqualität abhängen.

KPMG sieht Konflikte als unverzichtbare Informationsquelle in Familienunternehmen. Weiters bestätigen sie, dass eine optimierte Konfliktkompetenz im Unternehmen als signifikanter Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann und empfehlen Mediation und Konfliktmanagement als Zukunftsmanagement für jeden Geschäftsführer.

Zusammengefasst: Unterstützung holen ist ein Zeichen von Stärke und schenkt den Nachfolger:innen und Übergeber:innen vor allem wertvolle (Lebens)Zeit und Energie sich auf ihre Kunden, Familie und ihre Zukunft zu konzentrieren.

In diesem Sinne – konstruktives Streiten unter professioneller Führung spart Zeit und Geld.
Und: Bringt Frieden in der Familie und inneren Frieden.  

Du willst mehr wissen? Lass uns plaudern.

 

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